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„Einsatzleiter Wasserrettung“ ausgebildet
Bayernweiter Lehrgang fand in Altötting
statt – Große Abschlussübung
Zehn langjährig aktive Wasserretter der
Wasserwacht dürfen sich nun „Einsatzleiter Wasserrettung“ nennen. Sie haben
damit die höchste Ausbildungsstufe erreicht, die eine Einsatzkraft in der
Wasserrettung derzeit erlangen kann. Die Kreiswasserwacht Altötting richtete
den Lehrgang des BRK-Landesverbandes in Altötting aus. Zehn Teilnehmer aus den
südostoberbayrischen Landkreisen, darunter fünf aus dem Landkreis Altötting,
wurden in zwei Tagen intensiv in Einsatztaktik geschult. Ihre zukünftige Aufgabe ist es, innerhalb eines Landkreises bei Einsätzen alle eingesetzten Kräfte
des Wasserrettungsdienstes zu führen. Auch die Zusammenarbeit mit dem
Rettungsdienst, der Feuerwehr oder dem Landratsamt gehört zu ihren Tätigkeiten.
Dabei tragen diese Einsatzleiter eine hohe Verantwortung. Nicht selten haben sie
den Einsatz von bis zu 50 Kräften zu organisieren. Der in Altötting durchgeführte
Lehrgang basiert dabei auf strengen staatlichen Regeln und setzt hohe
Anforderungen an die Prüflinge. So muss bereits vor Lehrgangsbeginn eine langjährige
Tätigkeit in Führungspositionen nachgewiesen werden.
Als Gastreferent sprach Kreisbrandrat Werner Huber über das Verhältnis des
Einsatzleiters Wasserrettung zu den sonstigen Einsatzleitern und im Besonderen
zu den Führungsorganen des Landratsamtes. Von der Polizeihubschrauberstaffel
Bayern war Polizeihauptkommissar Klaus Hopf zu Gast. Er beleuchtete die
Besonderheiten beim Einsatz von Hubschraubern im Rahmen des Wasserrettung. Er
zeigte die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen der Luftunterstützung auf.
Aber auch die Betreuung von Pressevertretern gehört zu den Aufgaben eines
Einsatzleiters. Martin Wiedenmannott, der Pressesprecher der Kreiswasserwacht Altötting, erläuterte die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
am Beispiel von gelungenen, aber auch weniger erfolgreichen Veröffentlichungen.
Zum Abschluss des Lehrganges mussten die Teilnehmer ihr Können sowohl
schriftlich als auch praktischen beweisen. Sie leiteten einen ihnen vorher völlig
unbekannten Übungseinsatz auf dem Inn bei Neuötting. Dazu trafen sich fünfzig
Wasserretter aus den Landkreisen Altötting und Mühldorf, die koordiniert
werden mussten. Die Lehrgangsleiter Helmut Huber und Alen Krstic zeigten sich erfreut über das
gezeigte taktische Geschick und konnten allen Teilnehmern die Bestätigung der
erfolgreichen Teilnahme überreichen.
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